Kategorie: LPC

  • Das Ende der Ruinen von Prora-Dose

    Nachdem ich die letzten Tage kaum online war, habe ich heute erst erfahren, dass ein Toter in den Ruinen von Prora gefunden wurde . Mehr dazu findet ihr auf Geocaching Dessau (ist sinnvoller, als würde ich alles nochmals wiederholen…). Ich wollte an dieser Stelle nur all diejenigen informieren, die genau wie ich vielleicht noch gar nichts davon gehört haben.


    Urheberrecht: http://www.luftaufnahmen-ostsee.de/

    Ich bin sehr schockiert, da ich den Cache dieses Jahr noch angehen wollte. Der Gedanke, dort einen Toten zu entdecken schaudert mir, aber noch schlimmer natürlich die Angst, dass mir selbst etwas hätte passieren können… Leute, passt auf wo ihr hintretet, wenn ihr gefährliches Terrain betretet !
    Ich bin bei solchen Caches immer im Team und gut ausgerüstet unterwegs: Trittsicheres Schuhwerk (am besten mit dicker Sohle gegen Scherben und sonstige scharfe Gegenstände), sehr gute Taschenlampen, alte Kleidung und Handschuhe sind da das Minimum. Peter und ich überlegen nebenbei schon seit längerem, ob wir uns nicht mal Walkie Talkies zulegen sollten – wäre vielleicht wirklich nicht schlecht…
    Der legendäre Multi in Prora ist für uns nun wohl Geschichte. Schade, die Ruinen nicht erkundet zu haben aber vielleicht ist es auch ganz gut so. Bei Gelegenheit möchte ich mir das Gebäude aber zumindest mal von außen ansehen, die Außmaße kann ich mir nämlich überhaupt nicht vorstellen.
  • Lost Place: The stairway of the Princess – Absolut empfehlenswert

    Vor einigen Tagen hatten die Studenten endlich Zeit, The stairway of the Princess…..[Lost Place] zu suchen. Es ist leider „nur“ ein D3/T3.5-Tradi, allerdings liegt er in der Lübecker Vereinsbrauerei, die ein großer verlassener Ort im Westen Lübecks ist.


    Anklicken zum Vergrößern (Gilt für alle Fotos)!

    Die alten Cacher-Hasen aus Lübeck kennen noch den ersten Cache, der dort lag: Lübecker Vereinsbrauerei [LPC], doch dieser wohl außergewöhnlich tolle D5/T3.5-Multi wurde April 2009 archiviert. Als wir Ende 2008 davon hörten, waren wir noch Grünschnäbel ohne Ausrüstung geschweigedenn Erfahrung mit Lost Places und haben ihn uns auf Anraten von anderen Cachern geklemmt – und dann kam der Archive . Umso glücklicher war ich, als ich in den Semesterferien die Mail bekam, dass an diesem Ort eine neue Dose liegt.

    Da ich über Weihnachten bei meinen Eltern war, sollte die Dose jedoch nicht direkt gefunden werden, sondern musste warten. Und wie es manchmal so ist, dauert sowas nunmal… Ich hätte allerdings mal wieder nicht gedacht, dass es fast ein halbes Jahr dauern würde, bis wir die Dose in Händen halten würden . So machten wir uns also an einem total verregneten Wochenendtag auf den Weg zum Lost Place. Wir hörten, dass die Suche bei Nacht zu auffällig wäre, also kam uns der Regen ausnahmsweise mal sehr recht, denn so verirrte sich kaum jemand auf die Straßen .
    Und so machten wir uns auf den Weg und erkundeten die alte Brauerei, auf der Suche nach der Prinzessinentreppe. Es gab 3 mögliche Zugänge und wir erkundeten natürlich erstmal (zufällig) den, der uns nicht zur Dose führte. Aber das war mir total egal, denn dieser Lost Place hat mir sehr gut gefallen. Hier ein paar Impressionen:

    Es gibt unzählige Räume von kleinen Badezimmern bis hin zu großen Fahrzeughallen oder Gruppenduschen, es geht mehrere Stockwerke in die Höhe und durch düstere Kellerräume – da ist für jeden was dabei .

    Besonders gefallen hat mir der große Duschraum. Er war komplett dunkel, nur durch eine eingeschlagene Glasbausteinwand gab es ein wenig Licht, sodass ich mit meiner LED LENSER P5R auch noch ein wenig Fotografier-Experimente machen konnte :

    Irgendwie ist es ja schon ein wenig seltsam, dass man eine Glasbausteinwand von den Gruppenduschen zur Fahrzeughalle gebaut hat . Weiter ging es dann durch den Keller, in dem man noch den Grundbaustein finden kann:

    Ich habe in anderen Logs gelesen, dass so manch ein Cacher diesen Stein gern aus dem Gebäude holen würde, bevor er für immer verloren wäre – wie er das schaffen will, darauf bin ich gespannt .
    Wie man ja schon am Cachetitel hören kann, waren wir aber auf der Suche nach einer femininen Treppe. Und Treppen gab es so einige in diesem Gebäude:

    Es gibt Dinge, die mir nicht gefallen. Dazu gehören definitiv „Abgründe“. Diese Treppe hinauf zu laufen war für mich daher schon ein Erlebnis… Aber ich habe meinen Schiss überwunden und habe die Treppe bezwingen können , ich bin stolz auf mich . Der Blick von oben ist noch imposanter:

    Vom Cache selbst und der Umgebung gibt es an dieser Stelle aber keine Fotos, das Heim der Prinzessin sollte jeder selbst finden . Dafür habe ich herausgefunden, dass man scheinbar auch in diesem Gebäude wohnte – zumindest gab es etliche kleine Küchen und Badezimmer auf mehreren Etagen. Außerdem ist absolut jede Wand in diesem Gebäude besprüht (Das Wort „besprayt“ sieht komisch aus ). Und das waren zumeist Sprayer, die es auch richtig gut können. Es gab also viel zu sehen, am besten gefallen hat mir aber folgendes Kunstwerk:

    Wieso? Na weil es an den eigentlich ganz normal aussehenden Fliesen so schön abblättert. Nein, eigentlich war es gar nicht schlecht gesprüht, allerdings blättert es nunmal ab. Und der Maler kam sogar noch einmal wieder und ärgerte sich ein wenig:

    Absolut geil ! Wenn er Fliesen auch noch richtig geschrieben hätte, wäre es sogar noch besser gewesen .
    Ich bin absolut begeistert von diesem Lost Place. Ein riesiges Gebäude mit vielen Winkeln und Ecken, es gibt überall neues zu entdecken und man kann alles erkunden – sofern man aufpasst, wo man hintritt. Ein wirklich sehr toller Cache! Mit Geocachen hat man ja immer noch einen Anreiz mehr, solche Plätze zu besuchen, wobei ich allein schon fürs Fotografieren gern auf die Suche nach verfallenen Ortem gehe .
    Die Kehrseite solcher Plätze sind dann folgende Szenen:

    Ich glaube, ich habe noch nie einen so offensichtlichen Fixer-Ort gesehen . Überall lagen Löffel und kleine Tütchen, es gab verkokelte Stellen und zwei Matratzen. Und wer mir erklären kann, wieso da ein Haufen ThermaCare Verpackungen rumlag, kriegt ein großes Lob von mir . Schmerzmittel und Schnapsflaschen haben wir übrigens auch gefunden, das war schon ein Erlebnis…
    Und zu guter Letzt noch ein wenig Ab-18-Content ohne weitere Erklärungen:

  • Battleship-Island, Betonschiffe und Prora

    Die meisten von euch werden sich wohl gerade fragen „Was ist das denn?? Alcatraz???„, aber nein, es ist noch viel besser ! Das ist Battleship-Island, eine Insel vor der Küste Japans, genauer gesagt 15 Kilometer vor der Küste von Nagasaki, eine Stadt die aus sehr traurigem historischen Hintergrund bekannt sein sollte. Und hier noch ein paar weitere Fotos, die jedem Lost Place Fan wie mir das Herz höher schlagen lassen sollte:

    Ist das nicht krass? Mit richtigem Namen heißt die Insel übrigens Hashima Island, sie diente seit 1959 als Unterkunft für japanische Kohleminenarbeiter und wurde mit vermehrter Nutzung von Öl statt Kohle zu einer riesigen Ruinenstadt mitten im Meer.
    Man muss sich das mal vorstellen: Tausende Minenarbeiter, ihre Familien, Kinder sowie organisatorisches Personal isoliert auf dieser Insel, die bis heute die am dichtesten besiedeltste Fläche weltweit ist bzw. war! Für mich kaum vorstellbar… aber auch irgendwie reizvoll, dieser riesige Lost Place. Die Fotos stammen übrigens nicht von mir, sondern sind ein Ausschnitt aus dem Bericht des Blogs Dark Roasted Blend, auf dem ihr noch viele weitere Fotos finden könnt.
    Und – wie könnte es auch anders sein – natürlich gibt es auf dieser Insel auch einen Geocache: Gunkanjima (Hashima), an abandoned islandTerrain: 5, Difficulty: 5. Erst vor kurzem im Oktober 2010 gelegt und immer noch ungefunden! Schade, dass das ein kleines bisschen zu weit entfernt ist . Laut Listing gibt es Führungen auf der Insel, aber diese führen nicht am Cache vorbei. So muss man also auf eigene Faust einen Weg finden, zur Insel zu kommen und den Cache zu suchen. Da ich keine Ahnung von Vorschriften und vor allem der Wasserschutzpolizei von Japan habe, wüsste ich gar nicht, ob man sich sowas trauen kann, oder direkt im Knast landet…
    Zum Glück gibt es aber ja nicht nur im weit entfernten Japan Lost Place Caches, sondern auch viel näher: zum Beispiel in Mecklenburg Vorpommern ! Seit längerem habe ich schon das Betonschiff vor der Küste Redentins auf dem Plan… doch bislang hatten wir keine Zeit, dorthin zu fahren.

    Terrain: 5, Difficulty: 3.5. Für die Bergung sollte es wohl warm sein, denn man muss ja auch zum Betonschiff hinkommen . Ich bin echt gespannt, wann wir die Dose heben, aber so wie die Planung aussieht, sind neben den üblichen Verdächtigen Marina, Christyan und Pidi88 auch noch ooze-monster, Nixe013 und Dornier mit dabei – und wer weiß wer noch . Das Betonschiff kann man übrigens sogar aus dem Weltall sehen!
    Etwas weiter entfernt von Lübeck liegt Rügen. Auf der Insel gibt es ein mehrere Kilometer langes Gebäude in Prora, das noch aus Kraft durch Freude Zeiten stammt. Sagenumwoben ist dort der Cache Die Ruinen von Prora, der durchs Gebäude führt.

    Sieht das nicht krass aus? Da im Juli in einem Teil des Gebäudes eine Jugendherberge eröffnet werden soll, drängt die Zeit schon ein bisschen und so hat die Studententruppe diese Dose für März / April / Mai fest eingeplant. Hoffentich können wir uns ein paar Tage dafür frei nehmen, um noch ein paar mehr Dosen auf Rügen zu finden !
    Ganz früh in meiner „Cacher-Karriere“ habe ich von den Beelitz-Heilstätten gehört. Damals hatte ich weder viel Ahnung von Verlassenen Orten, noch auf die Ausmaße der Caches, die es an solchen Orten gibt, so war ich von den Caches nahezu überwältigt. Hier erstmal eine Liste von allen Caches, die jemals an den Beelitzheilstätten lagen:
    Bis auf den letztgenannten Cache, das Heizhaus, sind alle Caches archiviert . Schade, dass dieser Lost Place nun leider nicht mehr begehbar ist. Aber wie mir erst kürzlich von ein paar Lübecker Cachern in Erinnerung gerufen wurde: Es gibt noch massig Lost Place Caches! Vor allem Sachsen-Anhalt soll scheinbar ein LPC Dorado sein! Ihr könnt euch sicher sein, dass ich euch mit Infos versorgen werde, wenn ich solche Caches angehe !
  • Neue Geocaching-Attribute!

    Ich habe soeben hier gelesen, dass es neue Attribute für Geocaches geben soll. Also habe ich gleich mal einen meiner Caches geöffnet um nachzusehen, und ja, es gibt sogar noch viel mehr, als auf dem fränkischen Blog beschrieben !

    Zunächst einmal gibt es die für unsere Breiten weniger wichtigen neuen Attribute

    Snowshoes

    Cross Country Skis

    Aber dann geht es schon los mit tollen neuen Attributen und zwar

    Special Tool Required

    Gut, man weiß zwar noch nicht, was man genau benötigt, aber es ist immerhin schon eine Vorwarnung

    Und nun zu den – wie ich finde – wichtigsten neuen Attributen:

    Night Cache

    ENDLICH gibt es ein Nachtcache Symbol !!! Ich habe mich schon sooo oft geärgert, dass nicht jeder Nachtcache sowohl das Taschenlampen- als auch das Recommended at night-Attribut trägt und ich somit keine vernünftige Query erstellen kann – ich hoffe das wird sich jetzt ändern!

    UV Light Required

    Auch das UV Attribut finde ich sehr gut! So kann man sich per Query z.B. eine ganze UV-Caches-Tour aufs Navi ziehen.

    Park and Grab

    Immer wenn ich mal irgendwo hin unterwegs bin, ziehe ich mir nur einfache Traditional Caches auf mein Navi. Darin kann man aber nie erkennen, ob man nur aus dem Auto fallen muss oder erst einmal mehrere Hundert Meter laufen. Dank dieses Attributs hat auch das ein Ende und man weiß sofort, ob man direkt am Cache parken kann .

    Abandoned Structure

    Ein Lost Place Cache (LPC) Attribut!! Jawoll !! Das finde ich einfach super, vor allem natürlich für Queries.

    Ansonsten gibt es noch die nützlichen Kilometer-Angaben, wahrscheinlich am ehesten für Multis wichtig (denn bei den meisten Multi Caches steht einfach nicht dabei, wie weit der Weg ist, dann muss man sich das an den Stationen ableiten, was meist auch nichts bringt):

    Short hike (less than 1km)

    Medium hike (1km-10km)

    Long Hike (+10km)

    Wobei ich persönlich sagen muss, dass ich die Einteilung etwas grob finde. Für mich besteht zwischen 1km und 10km ein Unterschied von Welten ! Eine Einteilung in zumindest <5km wäre hilfreicher gewesen, zumindest in Deutschland.

    Und zu guter Letzt gibt es noch folgende Attribute:

    Fuel Nearby

    Food Nearby

    Wahrscheinlich für die deutschen Caches auch ein meist eher wenig sinnvolles Attribut, da man hier ja fast überall Tankstellen oder Restaurants findet.

    Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich mich sehr über die neuen Attribute freue! Vor allem das NC-Attribut ist sehr toll. Nichts desto trotz bleibt das verlässliche Nutzen dieser Attribute in Queries wohl vorerst ein Traum, denn bis alle Owner ihre Attribute aktualisiert haben (sofern das überhaupt geschieht), wird noch einige Zeit vergehen.

  • GC28E83 Hallenhalma (Lost Place)

    Gestern, am 19. Juni 2010 gingen Christian, Peter, Marina und ich zusammen mit Martin (ooze-monster) und Anke (Nixe013) den neuen Cache „Hallenhalma“ an:


    Die Wertungen sagen ja schon fast alles, und dass es ein Lost Place ist macht das ganze nicht einfacher . In den vorherigen Logs stand bereits öfter, dass ein selbsternannter Wächter auf dem Gelände patrouilliert und Platzverweise erteilt, bereits mehrere Cacher wurden vom Gelände verwiesen. Wirklich ausrichten kann der rüstige Rentner auf seinem Roller natürlich nichts, trotzdem hatte ich ein bisschen Angst.

    Also ging es gegen 15 Uhr nachmittags an einem Samstag los. Vom Startpunkt aus ging es bereits unter Stacheldraht einen Zaun herunterrutschend zum Gebäude. Besonders mit Kletterausrüstung war das ein Erlebnis, aber noch locker machbar . Auf dem Gelände angekommen, sah alles schon sehr cool aus.

    Zunächst ging es in den ersten Abteil des großen Gebäudes. Scheinbar war dies früher ein Büroabteil, später jedoch eher ein windgeschütztes Plätzchen für Heimatlose oder Jugendliche, die nichts besseres zutun hatten.

    Wir fanden sogar eine Hand voll Nasenspray-Flaschen neben einer Matratze, davon habe ich jedoch leider kein Foto gemacht, auch wenn es sehr skurril war. Die ersten 6 Stationen waren im Büroabteil, auf mehreren Stockwerken verteilt, zu finden. Das lief alles sehr glatt und hat sehr viel Spaß gemacht! Doch es kam noch besser, mit dem Hinweis an Station 6 war definitiv klar, dass es weiter in die andere Hälfte des Gebäudes ging: Die Fabrikhalle !
    Zunächst standen wir also wieder draußen und suchten den Zugang. Dabei fiel uns direkt eine Leiter, die aufs Dach führte (deren Länge einer Höhe von 3 Stockwerken plus Dach, sprich 15 Meter Höhe entspricht). Durch den vergitterten Eingang konnte man sehen, dass drinnen weitere Leitern vom Dach hinunter in die Halle führten. Während für mich sofort fest stand „Da geh‘ ich niemals rauf, da warte ich eher draußen!“ , wollten die anderen, Christian voran, schon die Leiter rauf ! Doch da fiel mir ein eingeschlagenes Fenster ins Auge. Es waren bereits Paletten auf beiden Seiten angelehnt, sodass ich schnurstracks diesen Eingang nahm – sehr komfortabel ! Drinnen angekommen war nach kurzem Umsehen schnell klar, was getan werden musste – mehr darf ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten, sonst ist für andere Cacher der Spaß ja verloren! Ich sage nur soviel: Peter musste seine Kletterausrüstung einsauen und Christyan hat mal wieder halsbrecherische Manöver gewagt, um nach Hinweisen zu suchen . Wie immer ging alles gut und wir hatten den nächsten Hinweis gefunden. Also auf zu Station 8. Weiterhin lief wieder alles glatt und während wir in dieser riesigen, urigen Fabrikhalle hin und her liefen (und somit langsam verstanden, wieso das ganze Hallenhalma heißt , habe ich noch ein paar Fotos gemacht, um die Atmosphäre festzuhalten:

    Das Ganze hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!! Ich war noch nie in einer solchen alten Fabrikhalle und daher war dieser Cache etwas ganz besonderes für mich! Auf den Fotos kann man gut sehen, dass der Dachstuhl irgendwann lichterloh gebrannt haben muss, aber unter der verkohlten Schicht ist das Holz noch komplett erhalten. Natürlich gibt es überall mehr oder minder hübsche Graffitis, es liegt allerhand Zeugs rum. Sogar Nuttenstiefel haben wir gefunden ! Sehr urig und skurril . Während wir so durch die Halle tollten besuchte uns noch Thomas (Dornier) und auch weitere Cacher gesellten sich zu uns, sodass wir bis zu 13 Leute in der Halle waren!
    Zwischendurch ratterte dann ein lauterwerdendes Geräusch eines Rollers in die Halle. Das musste der selbsternannte Wächter sein . Zu dem Zeitpunkt waren wir nur zu siebt, sodass wir schnell still waren und in Deckung gingen. Er fuhr einmal ums Gebäude und wieder zurück, aufgrund einiger zerschlagener Scheiben hatte er direkte Sicht auf uns, da wir auf der oberen Ebene standen, doch zum Glück hat er uns nicht entdeckt und zog wieder ab . Puh!
    Ab der 14. Station verließ Thomas uns dann – ab hier wurde es jedoch ziemlich knifflig! Für beide folgenden Stationen waren wir auf Martins Leiter angewiesen und trotzdem waren die Hinweise gut versteckt. Die letzte Station war ebenfalls klug durchdacht und brauchte einige Zeit, um gefunden zu werden – trotzdem sehr toll gemacht!! Ich bin immer noch begeistert ! Der Final selbst lag dann draußen. Ohne dem Rollerwächter zu begegnen, konnten wir die Regular-Dose schnell bergen und uns alle auf der Papierrolle, die ich liebevoll „Klorolle“ getauft habe, gegen 19:30 Uhr, also nach etwas mehr als 4 Stunden, eintragen. Ein tolles Gefühl! Ich hätte vorher nie geglaubt, dass wir das alles in einem Zug schaffen, daher freut es mich umso mehr (Nach Odysseen wie zum Beispiel ~ ENIGMA ~ 3. Auflage oder der MassivMartialenMaterialschlacht war dies wirklich ein Wunder!!)! Vielen, vielen Dank an Trek006 und mhennig für dieses tolle Erlebnis!! Dieser Cache ist wirklich jedem Lost Place Liebhaber zu empfehlen!